Schlagwort: linux

Windows Freigabe unter Linux mit CIFS mounten

Hallo Leute,
hier möchte ich euch kurz zeigen wie man unter Linux mit Hilfe von CIFS eine Windows Freigabe mounten kann.

Zuerst müssen die cifs-utils installiert werden:

sudo apt-get install cifs-utils

Anschließend kann der mount Befehl abgesetzt werden:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser

Falls der Zielrechner in einer Windows Domäne ist muss noch folgendes mit zu den Optionen:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser,domain=WindowsDomain

Erklärung der Parameter:

  • -t  
    Definiert das einzuhängende Dateisystem, in unserem Fall CIFS
  • //192.168.0.10/Freigabe
    Definiert den Netzwerkpfad zu der Windows Freigabe
  • /media/share
    Definiert den lokalen Pfad, in dem die Windows-Freigabe ein gehangen werden soll
  • -o
    Hier beginnen die Optionen des Mountvorgangs
  • user=WindowsUser
    Definiert den Windows User mit dem man auf die Windows Freigabe zugreifen möchte (Das Passwort wird später aus Sicherheitsgründen separat abgefragt)
  • domain=WindowsDomain
    Falls der Windows Rechner in einer Domäne ist sollte diese hier angegeben werden

Windows-Freigabe mounten in Ubuntu – Wie ein Netzlaufwerk, nur besser

Hallo Zusammen,

hier kurz beschrieben wie ihr eine Windows bzw. CIFS Freigabe in einer Ubuntu-System einbindet:
Dafür muss die Datei /etc/fstab bearbeitet werden. Dazu sollte am Ende der Datei folgendes eingetragen werden:

Beispiel

//192.168.0.1/Bilder/Urlaub2013/ /home/user1/Bilder/Serverbilder/Urlaubsbilder cifs username=user1,password=meinpasswort credentials=/home/user1/.smbcredentials 0 0

  • Frigabe-Pfad. Der Pfad zu dem System, welches freigibt und dem entsprechenden Ordner
  • Mount-Pfad. Wo soll der Ordner in meinem Rechner eingebunden werden.
  • (optional)Anmeldung. Mit welchen Benutzerdaten soll sich an dem System, welches Freigibt authentifiziert werden.

Im Prinziep wie ein Netzlaufwerk bei Windows nur an dem Ort wo ihr es möchtet. Alles was in den Ordner …/Urlaubsbilder kopiert wird, wird automatisch auf den „Server“ in den Ordner …/Urlaub2013 kopiert.

Wenn man sich auf dem eigenen System den Ordner …/Urlaubsbilder anschaut sieht man alle Dateien die auch auf dem Server in dem Ordner …/Urlaub2013 liegen, als wären diese lokal gespeichert.

Genauere Erklärungen dazu gibts auch hier: Ubuntuusers

Eine Festplatte für die Verwendung im LVM vorbereiten

Bereits in meinen voherigen Artikel zur Ubuntu Installation bin ich schon mal kurz auf die Partitionierung via LVM und deren Vorteile eingegangen. Mit diesem Artikel möchte ich euch die Vorteile des LVM (LogicalVolumeManager) und dessen Handhabung noch etwas näher bringen.

Der LVM ist im Grunde genommen eine Software seitige Lösung um Festplatten bzw. Partitionen und Dateisysteme zu verwalten. Es ermöglicht es, dynamische Partitionen anzulegen, deren Speicherkapazität Festplatten übergreifend aufgeteilt werden kann. Dies ist nur einer der vielen Vorteile die der LogicalVolumeManager bietet. Die weiteren Vorteil bestehen darin das LVM Partitionen während des laufenden Betriebs von Ubuntu vergrößert und  verkleinert werden kann und das sogar wenn bereits Daten auf den Partition vorhanden sind.

Aber damit ihr für euch persönlich die richtige Konfiguration einrichtet benötigt ihr auch ein wenig Hintergrundwissen zum strukturellen Aufbau des LVM. Auf der obersten ebene existieren die PhysicalVolumes was natürlich eure Festplatten bzw. Partitionen sind. Eine Ebene darunter werden die Volume Groups angelegt, diesen könnt ihr den freien speicher von Partitionen oder ganze Festplatten zuweisen. Und zu guter letzt folgen die LogicalVolumes, das sind sozusagen die neuen Partitionen die ihr anlegt. Sie können allerdings nur den Speicher verwenden, der der VolumeGroup zur Verfügung steht.

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Freie NAS mit OpenMediaVault – Installation und Ersteinrichtung

Hallo Zusammen,
ich möchte euch die freie NAS Software OpenMediaVault vorstellen.

Das Betriebssystem ist ein freies Betriebssystem welches auf Debian basiert. Das OS kann auf jeder gängigen X86/X64 Hardware installiert werden. Die OS Architektur an sich liegt in beiden Varianten vor.  Voll ausgestattet läuft das System bei mir noch unter 200 MB RAM. Die CPU Last ist abhängig von den ausgeführten Diensten und der verwendeten CPU.

Unter anderem werden folgende Funktionen/Dienste unterstützt:

  • RSync
  • TFTP
  • FTP/SFTP
  • SNMP
  • DLNA
  • AppleTalk
  • Virenprüfung
  • NFS
  • SMB/CIFS
  • Energieverwaltung
  • Cron Jobs
  • Software RAID
  • Virtualisierung
  • Syslog (intern/extern)
  • Diagrammdarstellung zu Systemdaten
  • …und vieles mehr!

Die aktuelle Version kann man auf der Webseite von OMV herunterladen.
Der Download ist im *.ISO format und kann auf eine CD gebrannt werden.
Oder dem 21 Jahrhunter entsprechend über einen USB-Stick intalliert werden. Zu empfehlen ist dafür  UNetbootin.
Meine Empfehlung ist es den Stick vorher in FAT32 zu formatieren. Somit ist eine maximale Kompatibilität gegeben. Zu beachten ist außerdem, dass nicht jeder USB-Stick als Installationsdatentäger eignet.
Die Erfahrung habe ich mit meinen beiden USB-Sticks gemacht. Wobei ich nur einen von beiden (Supertalent Pico 16Gb) als Installationsmedium nutzen konnte. Der andere (Werbegeschenk) brachte im laufe der Installation Fehlermeldungen von wegen CD-Laufwerktreiber nicht gefunden etc. (Fehler nachstellbar)

Bitte vor der Installation Punkt 1 – 5 durchlesen!

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