Schlagwort: hdd

Ubuntu – Mounten von USB Geräten oder Festplatten

Hallo,
hier möchte ich kurz erklären wie man unter Ubuntu über die CLI einen USB-Stick oder eine Festplatte mounten kann.

Schritt 1.

Mit folgendem Befehl werden alle angeschlossenen Festplatten ausfindig gemacht, auch diese welche noch nicht gemountet sind:

sudo fdisk -l

Relativ am Ende der Konsolenausgabe sollte eure gesuchte HDD angezeigt werden.
Identitifieren könnt ihr sie dabei am besten über die Größe & Dateisystems (NTFS, FAT, EXT4 ….)

hdd-overview

Wichtig für uns ist der DeviceBoot Pfad, in diesem Fall also „/dev/sdd1“.
Damit kommen wir dann auch zu:

Schritt 2.

Jetzt muss ein Ort festgelegt werden an dem wir unsere HDD einhängen können.
Also es muss einen Ordner erstellen welcher unseren Einstiegspunkt für das neue Medium repräsentiert.

Für gewöhnlich tut man dies im „/media“ Ordner.

In diesem erstellen wir uns also mit folgendem befehl einen beliebigen neuen Ordner:

sudo mkdir /media/external

Schritt 3.

Jetzt kommt nun das Erstellen des eigentlichen Mountpunktes welches mithilfe folgendes Befehls durchgeführt werden kann.

Für NTFS:

sudo mount -t ntfs-3g /dev/sdd1 /media/external

Für FAT:

sudo mount -t vfat /dev/sdd1 /media/external -o uid=1000,gid=1000,utf8,dmask=027,fmask=137

Wenn wir jetzt den Ordner /media/external betreten sehen wir den Inhalt der eingehangenen Festplatte.

OpenMediaVault – GUI und Funktionen (Teil 1 – S.M.A.R.T.)

Hallo Zusammen,
hier die Fortsetzung des OMV Threads.

S.M.A.R.T.

Möchte man den Status der Festplatten abfragen und regelmäßige Prüfungen der HDDs laufen lassen, ist die SMART Funktion von OMV eine optimale Möglichkeit dazu.

Im ersten Reiter „Einstellungen“ können diverse Konfigurationen für die Prüfung getroffen werden.

Mit dem Prüfintervall kann in Minuten festgelegt werden, wie oft die aktuellen SMART-Daten von der HDD geprüft werden. Ein optimaler wert sollte 3600 (1 h ) sein. Kann natürlich nach Bedarf angepasst werden.
Im Dropdownfeld „Powermodus“ kann eingestellt werden wann SMART die HDD aus dem Ruhemodus für die Überprüfung holen darf.

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Eine Festplatte für die Verwendung im LVM vorbereiten

Bereits in meinen voherigen Artikel zur Ubuntu Installation bin ich schon mal kurz auf die Partitionierung via LVM und deren Vorteile eingegangen. Mit diesem Artikel möchte ich euch die Vorteile des LVM (LogicalVolumeManager) und dessen Handhabung noch etwas näher bringen.

Der LVM ist im Grunde genommen eine Software seitige Lösung um Festplatten bzw. Partitionen und Dateisysteme zu verwalten. Es ermöglicht es, dynamische Partitionen anzulegen, deren Speicherkapazität Festplatten übergreifend aufgeteilt werden kann. Dies ist nur einer der vielen Vorteile die der LogicalVolumeManager bietet. Die weiteren Vorteil bestehen darin das LVM Partitionen während des laufenden Betriebs von Ubuntu vergrößert und  verkleinert werden kann und das sogar wenn bereits Daten auf den Partition vorhanden sind.

Aber damit ihr für euch persönlich die richtige Konfiguration einrichtet benötigt ihr auch ein wenig Hintergrundwissen zum strukturellen Aufbau des LVM. Auf der obersten ebene existieren die PhysicalVolumes was natürlich eure Festplatten bzw. Partitionen sind. Eine Ebene darunter werden die Volume Groups angelegt, diesen könnt ihr den freien speicher von Partitionen oder ganze Festplatten zuweisen. Und zu guter letzt folgen die LogicalVolumes, das sind sozusagen die neuen Partitionen die ihr anlegt. Sie können allerdings nur den Speicher verwenden, der der VolumeGroup zur Verfügung steht.

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Freie NAS mit OpenMediaVault – Installation und Ersteinrichtung

Hallo Zusammen,
ich möchte euch die freie NAS Software OpenMediaVault vorstellen.

Das Betriebssystem ist ein freies Betriebssystem welches auf Debian basiert. Das OS kann auf jeder gängigen X86/X64 Hardware installiert werden. Die OS Architektur an sich liegt in beiden Varianten vor.  Voll ausgestattet läuft das System bei mir noch unter 200 MB RAM. Die CPU Last ist abhängig von den ausgeführten Diensten und der verwendeten CPU.

Unter anderem werden folgende Funktionen/Dienste unterstützt:

  • RSync
  • TFTP
  • FTP/SFTP
  • SNMP
  • DLNA
  • AppleTalk
  • Virenprüfung
  • NFS
  • SMB/CIFS
  • Energieverwaltung
  • Cron Jobs
  • Software RAID
  • Virtualisierung
  • Syslog (intern/extern)
  • Diagrammdarstellung zu Systemdaten
  • …und vieles mehr!

Die aktuelle Version kann man auf der Webseite von OMV herunterladen.
Der Download ist im *.ISO format und kann auf eine CD gebrannt werden.
Oder dem 21 Jahrhunter entsprechend über einen USB-Stick intalliert werden. Zu empfehlen ist dafür  UNetbootin.
Meine Empfehlung ist es den Stick vorher in FAT32 zu formatieren. Somit ist eine maximale Kompatibilität gegeben. Zu beachten ist außerdem, dass nicht jeder USB-Stick als Installationsdatentäger eignet.
Die Erfahrung habe ich mit meinen beiden USB-Sticks gemacht. Wobei ich nur einen von beiden (Supertalent Pico 16Gb) als Installationsmedium nutzen konnte. Der andere (Werbegeschenk) brachte im laufe der Installation Fehlermeldungen von wegen CD-Laufwerktreiber nicht gefunden etc. (Fehler nachstellbar)

Bitte vor der Installation Punkt 1 – 5 durchlesen!

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