Kategorie: Command Line

VirtualBox VDI auf physikalisches Laufwerk übertragen.

Hier möchte ich kurz erklären wie man eine in VirtualBox erstelle VDI (Virtuelle Festplatte) auf ein physikalisches Laufwerk überträgt.

Ausgangssituation

Ich möchte ein Vorlage-Betriebssystem erstellen (In einer VM) welches ich auf beliebig viele Rechner übertragen kann. In diesem Beispiel habe ich Debian 8 verwendet.
Linux Kenntnisse werden vorausgesetzt.

Phase 1 – Vorlage erstellen

  1. In VirtualBox einen Betriebssystem Prototypen mit der gewünschten Konfiguration / Software erstellen.
  2. Sicherstellen das keine VirtualBox Addons mehr installiert sind. Wenn doch „Gasterweiterung einlegen“ und folgendes ausführen:
    sudo sh /media/VBOXADDITIONS_4.1.10_76795/VBoxLinuxAdditions.run uninstall
  3. Die virtuelle Maschine ordnungsgemäß herunterfahren.
  4. Die VDI Datei in eine ISO Datei konvertieren. Das geht mithilfe der VBoxManage. Dieses Programm liegt im Installationsverzeichnis von VirtualBox.
    Der Befehl für die Konvertierung lautet:

    VBoxManage clonehd file.vdi vorlage.iso --format RAW

Phase 2 – Installation

Nun wollen wir die erstellte Vorlage (Iso-Datei) auf den Rechner übertragen.

  1. Dafür benötigen wir Clonezilla. Dieses als Live CD/DVD oder USB-Stick erstellen.
  2. Die ISO Datei auf ein Medium übertragen welches am Zielrechner ausgelesen werden kann z.B. der Clonezilla Stick, wenn noch Platz ist, ein separater USB-Stick oder eine CD/DVD.
  3. Clonezilla live am Zielrechner starten und auf die Clonezilla Konsole / Terminal öffnen.
  4. Wenn die ISO Datei auf einem separatem USB-Stick ist muss dieser gemountet werden(mehr Infos):
    sudo mkdir /media/usb #Ordner erstellen in dem der USB-Stick gemountet wird
    lsblk #Hier werden alle angeschlossesen Laufwerke aufgelistet, den ISO USB-Stick raussuchen z.B. sdb1
    mount -t ntfs /dev/sdb1 /media/usb #USB-Stick nach /media/usb mounten
    
  5. Nun kann die ISO Datei auf die Festplatte des Rechners übertragen werden, mithilfe von dd:
    dd if=/media/usb/vorlage.iso of=/dev/sda  #sda ist die Festplatte auf die das ISO übertragen werden soll, ggf. anpassen, siehe lsblk
    
  6. Nicht erschrecken, dd gibt kein Feedback über den Arbeitsfortschritt. Wenn das Übertragen fertig ist, kommt eine Nachricht.
  7. Neustarten und von der Festplatte des Rechners booten.
  8. Treiber ggf. anpassen.

Speedtest auf der CLI – Debian

python Logo
python Logo

Hier ein kurzer Beitrag wie über die CommandLine auf einer Debian basierenden Destri einen Speedtest durchgeführt werden kann.

Voraussetzung ist, dass Python (min. 2.4-3.4) installiert ist.

Zuerst muss das Programm heruntergeladen werden:

wget https://raw.github.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest_cli.py

Anschließend die Datei ausführbar machen:

chmod a+rx speedtest_cli.py

Jetzt kann die Datei ins bin Verzeichnis kopiert werden:

mv speedtest_cli.py /usr/bin/speedtest-cli

Wenn man nun das Programm ausführt, wird automatisch über den optimalen Server ein Speedtest gestartet.
Das Ganze sieht folgendermaßen aus:

root@debian:~# speedtest-cli
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Kabel Deutschland (x.x.x.x)...
Selecting best server based on latency...
Hosted by intersaar GmbH (Saarbrücken) [22.07 km]: 34.457 ms
Testing download speed........................................
Download: 46.73 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 1.53 Mbit/s

remoteJux – Steuere deinen PC & Server mit deinem Smartphone

Hallo Leute,ic_launcher-web
in eigener Sache möchte ich euch mal mein kleines Projekt remoteJux vorstellen.

Was ist remoteJux?

Es handelt sich dabei um eine Server Software welche auf Java 8 basiert und einen Android App Client.

In dieser Kombination kann man Konsolen Befehle via Smartphone an den PC oder Server senden.
Somit kann man seinen gesamtes Server-System fernsteuern.

Natürlich alles OpenSource 😉

Woher bekomme ich es?

Die Android App gibt es im Google PlayStore
gplay_logo

Den dazugehörige Server kannst du auf BitBucket laden:
bitbucket logo

Falls du am Quellcode interessiert bist, den gibt es bei mir auf der BitBucket Seite:
https://bitbucket.org/rouven_h

Wie starte / konfiguriere ich den Server?

Server starten:
  • Java 8 installieren (DownloadLink)
  • Ausführen des Java Servers mit „java -jar remoteJuxServer.jar
Server konfigurieren (Nur bei Bedarf):
  • Beim ersten starten des Servers wird eine Datei erzeugt „remoteJux_server.properties
  • Diese Datei öffnen und Servername / Port beliebig anpassen (und merken)
  • Server neu starten, jetzt sollte in der Konsolenausgabe die neue Konfiguration ausgegeben werden

Wie konfiguriere ich die Android App?

  • Nach starten der App auf Einstellungen klicken
  • Falls eine abweichende Konfiguration erstellt wurde diese dort eintragen
  • Ansonsten die Standardwerte eintragen:
    Servername: IP oder DNS-Name des PCs/Servers auf dem der remoteJux Server läuft
    Port: 9998 (Standard)
Befehl konfigurieren:
  • Im Hauptfenster auf „+ Hinzufügen“ klicken.
  • Alle Werte ausfüllen, kurze Erklärung:
    Icon – Verschafft deinem Befehl einen visuellen Wiedererkennungswert (z.B. Einstellungs Symbol)
    Name – Der Alias für einen Befehl (z.B. Herunterfahren)
    Befehl – Der eigentliche Befehl welcher and den Server gesendet werden soll (z.B. sudo shutdown -h now)
    Gibt Text zurück – Bitte nur anhaken wenn der Befehl einen Rückgabewert hat z.B. ipconfig oder ifconfig
    Benutzereingabe erwartet: Funktion noch nicht entwickelt
  • Speichern klicken
  • Bei einem Klick auf den Pfeil auf der Rechten Seite wird der Befehl an den Server gesendet
  • Bei Bedarf kann auch auf dem Homescreen ein Widget für einen Befehl erstellt werden.
    So sind die Befehl noch schneller erreichbar 😉

Gibt es auch einen Desktop Anwendung als Client?

Ja die gibt es, diese ist aber noch nicht sehr ausgereift und befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Wer sie dennoch verwenden möchte kann sie bei BitBucket herunterladen:

bitbucket logo

Windows Freigabe unter Linux mit CIFS mounten

Hallo Leute,
hier möchte ich euch kurz zeigen wie man unter Linux mit Hilfe von CIFS eine Windows Freigabe mounten kann.

Zuerst müssen die cifs-utils installiert werden:

sudo apt-get install cifs-utils

Anschließend kann der mount Befehl abgesetzt werden:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser

Falls der Zielrechner in einer Windows Domäne ist muss noch folgendes mit zu den Optionen:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser,domain=WindowsDomain

Erklärung der Parameter:

  • -t  
    Definiert das einzuhängende Dateisystem, in unserem Fall CIFS
  • //192.168.0.10/Freigabe
    Definiert den Netzwerkpfad zu der Windows Freigabe
  • /media/share
    Definiert den lokalen Pfad, in dem die Windows-Freigabe ein gehangen werden soll
  • -o
    Hier beginnen die Optionen des Mountvorgangs
  • user=WindowsUser
    Definiert den Windows User mit dem man auf die Windows Freigabe zugreifen möchte (Das Passwort wird später aus Sicherheitsgründen separat abgefragt)
  • domain=WindowsDomain
    Falls der Windows Rechner in einer Domäne ist sollte diese hier angegeben werden

Debian/Ubuntu – Ordner und Dateigrößen anzeigen mit „du“

Ergänzend zu einer Auflistung kann man sich mit einem kleinen Befehl die Größe von Ordnern und Dateien ausgeben lassen.

Der Befehl heißt du

Bsp:


du Ordner1 -h

Ausgegeben werden alle Dateien und Ordner im Ordner1.

Das gute: In Kb, Mb, Gb  – automatisch umgerechnet! (Mit dem Parameter -h)

Bsp:


Bsp der Ausgabe: # du Videos/ -h
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