Kategorie: Betriebssysteme

Java 9 kommt erst im November

Da auf den Vorschlag den Release von Java 9 acht Wochen nach hinten zu verschieben keine Gegenstimmen kamen, steht es jetzt fest: Java 9 kommt am 21. September 2017.

Vor gut einer Woche hatte Mark Reinhold (Oracle) auf der OpenJDK-Mailing-Liste verkündet den Release-Termin von Java 9 zu verschieben (wir berichteten). Durch das negative Votum des JCP Exekutiv-Komitees für den JSR-376-Entwurf (Java Platform Module System, aka Jigsaw) ist das Hauptfeature für Java 9 weiter in Verzug geraten. Dadurch muss das Java-Modulsystem an einigen Stellen nochmals überarbeitet werden. Das sei bis zum ursprünglich geplanten Release-Termin am 27. Juli 2017 nicht zu machen.

Bis zum 6. Juni war Zeit Gegenvorschläge oder Kommentare zur Verschiebung abzugeben. Wie Mark jetzt in einer weiteren Mail verkündete, gab es keine. Damit ist Java 9 endgültig auf den 21. September geschoben.

Quelle: https://jaxenter.de/java-9-release-21-september-58276

VirtualBox VDI auf physikalisches Laufwerk übertragen.

Hier möchte ich kurz erklären wie man eine in VirtualBox erstelle VDI (Virtuelle Festplatte) auf ein physikalisches Laufwerk überträgt.

Ausgangssituation

Ich möchte ein Vorlage-Betriebssystem erstellen (In einer VM) welches ich auf beliebig viele Rechner übertragen kann. In diesem Beispiel habe ich Debian 8 verwendet.
Linux Kenntnisse werden vorausgesetzt.

Phase 1 – Vorlage erstellen

  1. In VirtualBox einen Betriebssystem Prototypen mit der gewünschten Konfiguration / Software erstellen.
  2. Sicherstellen das keine VirtualBox Addons mehr installiert sind. Wenn doch „Gasterweiterung einlegen“ und folgendes ausführen:
    sudo sh /media/VBOXADDITIONS_4.1.10_76795/VBoxLinuxAdditions.run uninstall
  3. Die virtuelle Maschine ordnungsgemäß herunterfahren.
  4. Die VDI Datei in eine ISO Datei konvertieren. Das geht mithilfe der VBoxManage. Dieses Programm liegt im Installationsverzeichnis von VirtualBox.
    Der Befehl für die Konvertierung lautet:

    VBoxManage clonehd file.vdi vorlage.iso --format RAW

Phase 2 – Installation

Nun wollen wir die erstellte Vorlage (Iso-Datei) auf den Rechner übertragen.

  1. Dafür benötigen wir Clonezilla. Dieses als Live CD/DVD oder USB-Stick erstellen.
  2. Die ISO Datei auf ein Medium übertragen welches am Zielrechner ausgelesen werden kann z.B. der Clonezilla Stick, wenn noch Platz ist, ein separater USB-Stick oder eine CD/DVD.
  3. Clonezilla live am Zielrechner starten und auf die Clonezilla Konsole / Terminal öffnen.
  4. Wenn die ISO Datei auf einem separatem USB-Stick ist muss dieser gemountet werden(mehr Infos):
    sudo mkdir /media/usb #Ordner erstellen in dem der USB-Stick gemountet wird
    lsblk #Hier werden alle angeschlossesen Laufwerke aufgelistet, den ISO USB-Stick raussuchen z.B. sdb1
    mount -t ntfs /dev/sdb1 /media/usb #USB-Stick nach /media/usb mounten
    
  5. Nun kann die ISO Datei auf die Festplatte des Rechners übertragen werden, mithilfe von dd:
    dd if=/media/usb/vorlage.iso of=/dev/sda  #sda ist die Festplatte auf die das ISO übertragen werden soll, ggf. anpassen, siehe lsblk
    
  6. Nicht erschrecken, dd gibt kein Feedback über den Arbeitsfortschritt. Wenn das Übertragen fertig ist, kommt eine Nachricht.
  7. Neustarten und von der Festplatte des Rechners booten.
  8. Treiber ggf. anpassen.

Speedtest auf der CLI – Debian

python Logo
python Logo

Hier ein kurzer Beitrag wie über die CommandLine auf einer Debian basierenden Destri einen Speedtest durchgeführt werden kann.

Voraussetzung ist, dass Python (min. 2.4-3.4) installiert ist.

Zuerst muss das Programm heruntergeladen werden:

wget https://raw.github.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest_cli.py

Anschließend die Datei ausführbar machen:

chmod a+rx speedtest_cli.py

Jetzt kann die Datei ins bin Verzeichnis kopiert werden:

mv speedtest_cli.py /usr/bin/speedtest-cli

Wenn man nun das Programm ausführt, wird automatisch über den optimalen Server ein Speedtest gestartet.
Das Ganze sieht folgendermaßen aus:

root@debian:~# speedtest-cli
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Kabel Deutschland (x.x.x.x)...
Selecting best server based on latency...
Hosted by intersaar GmbH (Saarbrücken) [22.07 km]: 34.457 ms
Testing download speed........................................
Download: 46.73 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 1.53 Mbit/s

Raspberry-Pi – Java GUI Anwendung im Autostart

Logo der Raspberry-Pi-Stiftung

In diesem Beitrag möchte ich erklären wie man am Einfachsten eine Java Anwendung mit GUI beim Systemstart von einem Raspberry-Pi mit ausführt.
Als Betriebssystem habe ich Raspbian (Debian für den Raspberry-Pi) verwendet.

Wenn man weiß wie es geht, ist es schlussendlich sehr simpel. Folgendes muss getan werden:

  • Wechsle mit dem Befehl „cd ~/.config/autostart“ in das Autostart Verzeichnis von LXDE.
    Falls das Verzeichnis nicht existiert muss dies mit Hilfe des Befehls „mkdir“ angelegt werden.
  • Erstelle anschließend eine Datei „<DeinApp>.desktop“ (z.B.: notepad.desktop).
    Zum Erstellen der Datei kann folgender Befehl verwendet werden: „touch notepad.desktop“
  • Öffne dann die Datei in einem Texteditor deiner Wahl z.B.: „nano notepad.desktop“
  • Kopiere folgenden Text hinein und passe den Exec Pfad entsprechend deiner Software an:
[Desktop Entry]
Type=Application
Exec=java -jar /pfad/zu/deiner/software.jar
  • Zuletzt nicht vergessen die editierte Datei abzuspeichern. (Bei nano Speichern mit STRG+O, Schließen mit STRG+X)

Beim nächsten Neustart sollte nun die Software automatisch mit dem System starten.

remoteJux – Steuere deinen PC & Server mit deinem Smartphone

Hallo Leute,ic_launcher-web
in eigener Sache möchte ich euch mal mein kleines Projekt remoteJux vorstellen.

Was ist remoteJux?

Es handelt sich dabei um eine Server Software welche auf Java 8 basiert und einen Android App Client.

In dieser Kombination kann man Konsolen Befehle via Smartphone an den PC oder Server senden.
Somit kann man seinen gesamtes Server-System fernsteuern.

Natürlich alles OpenSource 😉

Woher bekomme ich es?

Die Android App gibt es im Google PlayStore
gplay_logo

Den dazugehörige Server kannst du auf BitBucket laden:
bitbucket logo

Falls du am Quellcode interessiert bist, den gibt es bei mir auf der BitBucket Seite:
https://bitbucket.org/rouven_h

Wie starte / konfiguriere ich den Server?

Server starten:
  • Java 8 installieren (DownloadLink)
  • Ausführen des Java Servers mit „java -jar remoteJuxServer.jar
Server konfigurieren (Nur bei Bedarf):
  • Beim ersten starten des Servers wird eine Datei erzeugt „remoteJux_server.properties
  • Diese Datei öffnen und Servername / Port beliebig anpassen (und merken)
  • Server neu starten, jetzt sollte in der Konsolenausgabe die neue Konfiguration ausgegeben werden

Wie konfiguriere ich die Android App?

  • Nach starten der App auf Einstellungen klicken
  • Falls eine abweichende Konfiguration erstellt wurde diese dort eintragen
  • Ansonsten die Standardwerte eintragen:
    Servername: IP oder DNS-Name des PCs/Servers auf dem der remoteJux Server läuft
    Port: 9998 (Standard)
Befehl konfigurieren:
  • Im Hauptfenster auf „+ Hinzufügen“ klicken.
  • Alle Werte ausfüllen, kurze Erklärung:
    Icon – Verschafft deinem Befehl einen visuellen Wiedererkennungswert (z.B. Einstellungs Symbol)
    Name – Der Alias für einen Befehl (z.B. Herunterfahren)
    Befehl – Der eigentliche Befehl welcher and den Server gesendet werden soll (z.B. sudo shutdown -h now)
    Gibt Text zurück – Bitte nur anhaken wenn der Befehl einen Rückgabewert hat z.B. ipconfig oder ifconfig
    Benutzereingabe erwartet: Funktion noch nicht entwickelt
  • Speichern klicken
  • Bei einem Klick auf den Pfeil auf der Rechten Seite wird der Befehl an den Server gesendet
  • Bei Bedarf kann auch auf dem Homescreen ein Widget für einen Befehl erstellt werden.
    So sind die Befehl noch schneller erreichbar 😉

Gibt es auch einen Desktop Anwendung als Client?

Ja die gibt es, diese ist aber noch nicht sehr ausgereift und befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Wer sie dennoch verwenden möchte kann sie bei BitBucket herunterladen:

bitbucket logo

disCoverJ – Der OpenSource Mp3 Cover Auto Tagger

Was ist disCoverJ ?

Mit Hilfe von disCoverJ kannst du mit nur wenigen Klicks deiner Musiksammlung das gewisse Etwas verleihen.

Ziehe einfach per Drag ’n‘ Drag deine Lieder in das Programm und klicke auf „Starte disCoverJ“.
Um das Einfügen der passenden Cover kümmert sich die Software.

 

Wie sucht das Programm immer die richtigen Cover ?

Um sicher zu stellen das du immer die besten Cover bekommst durchläuft disCoverJ eine Reihe von Suchmaschen.
Die Reihenfolge kannst du selber festlegen.

Aktuelle Suchmaschinen sind: iTunes, Deezer, Spotify, Google, Lokale Bilderusche.

 

Und so bekommst du es:

Installiere dir einfach Java 8 (Link)

Anschließend noch den disCoverJ Installer für dein Betriebssystem hier herunterladen.

Dann noch die disCoverJ ausführen und das war es schon.

Viel Spaß mit der Cover suche.

Mehr Infos zur Software gibts auf dieser Seite.

 

disCoverJ searching

VirtualBox – Änderung der Auflösung erlauben

Hallo Leute,
hier möchte ich kurz beschreiben wie man in VirutalBox die Auflösung beliebig anpassen kann.

Zuerst alle VMs sowie die VirtualBox Manager schließen.

Dannach in das Installationsverzeichnis von VirtualBox gehen. (Normalerweise: „C:\Program Files\Oracle\VirtualBox“)

Dort drückt ihr jetzt mit gedrückter Shift-Taste auf die rechte Maustaste, in einem freien Bereich.

 

Dann öffnet sich ein Kontextmenü, in dem ihr dann auf „Eingabeaufforderung hier öffnen“ klickt.

Anschließend öffnet sich eine CMD-Fenster in diesem ihr folgenden Befehl eingebt:

VBoxManage.exe setextradata global GUI/MaxGuestResolution any

Das war er auch schon jetzt solltet ihr in den VMs beliebige Auflösungen auswähen können.

Windows Freigabe unter Linux mit CIFS mounten

Hallo Leute,
hier möchte ich euch kurz zeigen wie man unter Linux mit Hilfe von CIFS eine Windows Freigabe mounten kann.

Zuerst müssen die cifs-utils installiert werden:

sudo apt-get install cifs-utils

Anschließend kann der mount Befehl abgesetzt werden:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser

Falls der Zielrechner in einer Windows Domäne ist muss noch folgendes mit zu den Optionen:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser,domain=WindowsDomain

Erklärung der Parameter:

  • -t  
    Definiert das einzuhängende Dateisystem, in unserem Fall CIFS
  • //192.168.0.10/Freigabe
    Definiert den Netzwerkpfad zu der Windows Freigabe
  • /media/share
    Definiert den lokalen Pfad, in dem die Windows-Freigabe ein gehangen werden soll
  • -o
    Hier beginnen die Optionen des Mountvorgangs
  • user=WindowsUser
    Definiert den Windows User mit dem man auf die Windows Freigabe zugreifen möchte (Das Passwort wird später aus Sicherheitsgründen separat abgefragt)
  • domain=WindowsDomain
    Falls der Windows Rechner in einer Domäne ist sollte diese hier angegeben werden

Debian/Ubuntu – Ordner und Dateigrößen anzeigen mit „du“

Ergänzend zu einer Auflistung kann man sich mit einem kleinen Befehl die Größe von Ordnern und Dateien ausgeben lassen.

Der Befehl heißt du

Bsp:


du Ordner1 -h

Ausgegeben werden alle Dateien und Ordner im Ordner1.

Das gute: In Kb, Mb, Gb  – automatisch umgerechnet! (Mit dem Parameter -h)

Bsp:


Bsp der Ausgabe: # du Videos/ -h
 475M    Videos/Musik/2010
 53M     Videos/Musik/Musik Videos
 2,1G    Videos/Musik
 4,7G    Videos/Fraps
 485M    Videos/Eishockey
 62M     Videos/Benchmarks

Ubuntu – Liste von Ordnern in Textdatei ausgeben

Hallo Leute,
in diesem Beitrag möchte ich euch kurz zeigen, wie man mit einem simplen Befehl, eine Liste von Ordnern erzeugen kann.

Dazu einfach folgenden Befehl verwenden:

ls -AR /pfad/zum/verzeichnis > liste.txt

 

/pfad/zum/verzeichnis/  enthält:
–Ordner 1
–Ordner 2
–Ordner 3

 

Resultat in liste.txt

Ordner 1
Ordner 2
Ordner 3