Kategorie: Netzwerk

Speedtest auf der CLI – Debian

python Logo
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Hier ein kurzer Beitrag wie über die CommandLine auf einer Debian basierenden Destri einen Speedtest durchgeführt werden kann.

Voraussetzung ist, dass Python (min. 2.4-3.4) installiert ist.

Zuerst muss das Programm heruntergeladen werden:

wget https://raw.github.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest_cli.py

Anschließend die Datei ausführbar machen:

chmod a+rx speedtest_cli.py

Jetzt kann die Datei ins bin Verzeichnis kopiert werden:

mv speedtest_cli.py /usr/bin/speedtest-cli

Wenn man nun das Programm ausführt, wird automatisch über den optimalen Server ein Speedtest gestartet.
Das Ganze sieht folgendermaßen aus:

root@debian:~# speedtest-cli
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Kabel Deutschland (x.x.x.x)...
Selecting best server based on latency...
Hosted by intersaar GmbH (Saarbrücken) [22.07 km]: 34.457 ms
Testing download speed........................................
Download: 46.73 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 1.53 Mbit/s

remoteJux – Steuere deinen PC & Server mit deinem Smartphone

Hallo Leute,ic_launcher-web
in eigener Sache möchte ich euch mal mein kleines Projekt remoteJux vorstellen.

Was ist remoteJux?

Es handelt sich dabei um eine Server Software welche auf Java 8 basiert und einen Android App Client.

In dieser Kombination kann man Konsolen Befehle via Smartphone an den PC oder Server senden.
Somit kann man seinen gesamtes Server-System fernsteuern.

Natürlich alles OpenSource 😉

Woher bekomme ich es?

Die Android App gibt es im Google PlayStore
gplay_logo

Den dazugehörige Server kannst du auf BitBucket laden:
bitbucket logo

Falls du am Quellcode interessiert bist, den gibt es bei mir auf der BitBucket Seite:
https://bitbucket.org/rouven_h

Wie starte / konfiguriere ich den Server?

Server starten:
  • Java 8 installieren (DownloadLink)
  • Ausführen des Java Servers mit „java -jar remoteJuxServer.jar
Server konfigurieren (Nur bei Bedarf):
  • Beim ersten starten des Servers wird eine Datei erzeugt „remoteJux_server.properties
  • Diese Datei öffnen und Servername / Port beliebig anpassen (und merken)
  • Server neu starten, jetzt sollte in der Konsolenausgabe die neue Konfiguration ausgegeben werden

Wie konfiguriere ich die Android App?

  • Nach starten der App auf Einstellungen klicken
  • Falls eine abweichende Konfiguration erstellt wurde diese dort eintragen
  • Ansonsten die Standardwerte eintragen:
    Servername: IP oder DNS-Name des PCs/Servers auf dem der remoteJux Server läuft
    Port: 9998 (Standard)
Befehl konfigurieren:
  • Im Hauptfenster auf „+ Hinzufügen“ klicken.
  • Alle Werte ausfüllen, kurze Erklärung:
    Icon – Verschafft deinem Befehl einen visuellen Wiedererkennungswert (z.B. Einstellungs Symbol)
    Name – Der Alias für einen Befehl (z.B. Herunterfahren)
    Befehl – Der eigentliche Befehl welcher and den Server gesendet werden soll (z.B. sudo shutdown -h now)
    Gibt Text zurück – Bitte nur anhaken wenn der Befehl einen Rückgabewert hat z.B. ipconfig oder ifconfig
    Benutzereingabe erwartet: Funktion noch nicht entwickelt
  • Speichern klicken
  • Bei einem Klick auf den Pfeil auf der Rechten Seite wird der Befehl an den Server gesendet
  • Bei Bedarf kann auch auf dem Homescreen ein Widget für einen Befehl erstellt werden.
    So sind die Befehl noch schneller erreichbar 😉

Gibt es auch einen Desktop Anwendung als Client?

Ja die gibt es, diese ist aber noch nicht sehr ausgereift und befindet sich noch in der Entwicklungsphase.

Wer sie dennoch verwenden möchte kann sie bei BitBucket herunterladen:

bitbucket logo

Windows Freigabe unter Linux mit CIFS mounten

Hallo Leute,
hier möchte ich euch kurz zeigen wie man unter Linux mit Hilfe von CIFS eine Windows Freigabe mounten kann.

Zuerst müssen die cifs-utils installiert werden:

sudo apt-get install cifs-utils

Anschließend kann der mount Befehl abgesetzt werden:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser

Falls der Zielrechner in einer Windows Domäne ist muss noch folgendes mit zu den Optionen:

sudo mount -t cifs //192.168.0.10/Freigabe /media/share -o user=WindowsUser,domain=WindowsDomain

Erklärung der Parameter:

  • -t  
    Definiert das einzuhängende Dateisystem, in unserem Fall CIFS
  • //192.168.0.10/Freigabe
    Definiert den Netzwerkpfad zu der Windows Freigabe
  • /media/share
    Definiert den lokalen Pfad, in dem die Windows-Freigabe ein gehangen werden soll
  • -o
    Hier beginnen die Optionen des Mountvorgangs
  • user=WindowsUser
    Definiert den Windows User mit dem man auf die Windows Freigabe zugreifen möchte (Das Passwort wird später aus Sicherheitsgründen separat abgefragt)
  • domain=WindowsDomain
    Falls der Windows Rechner in einer Domäne ist sollte diese hier angegeben werden

Windows-Freigabe mounten in Ubuntu – Wie ein Netzlaufwerk, nur besser

Hallo Zusammen,

hier kurz beschrieben wie ihr eine Windows bzw. CIFS Freigabe in einer Ubuntu-System einbindet:
Dafür muss die Datei /etc/fstab bearbeitet werden. Dazu sollte am Ende der Datei folgendes eingetragen werden:

Beispiel

//192.168.0.1/Bilder/Urlaub2013/ /home/user1/Bilder/Serverbilder/Urlaubsbilder cifs username=user1,password=meinpasswort credentials=/home/user1/.smbcredentials 0 0

  • Frigabe-Pfad. Der Pfad zu dem System, welches freigibt und dem entsprechenden Ordner
  • Mount-Pfad. Wo soll der Ordner in meinem Rechner eingebunden werden.
  • (optional)Anmeldung. Mit welchen Benutzerdaten soll sich an dem System, welches Freigibt authentifiziert werden.

Im Prinziep wie ein Netzlaufwerk bei Windows nur an dem Ort wo ihr es möchtet. Alles was in den Ordner …/Urlaubsbilder kopiert wird, wird automatisch auf den „Server“ in den Ordner …/Urlaub2013 kopiert.

Wenn man sich auf dem eigenen System den Ordner …/Urlaubsbilder anschaut sieht man alle Dateien die auch auf dem Server in dem Ordner …/Urlaub2013 liegen, als wären diese lokal gespeichert.

Genauere Erklärungen dazu gibts auch hier: Ubuntuusers

Online SSH Client – SSH auch unterwegs!

Hallo Community,
wer das Bedürfnis hat auf jedem internetfähigen Browser SSH zu verwenden, dem kann ich die Webseite sshd.org empfehlen.
Diese bietet nach einem Klick auf „CHECK IT OUT“ einen fast vollwertigen Online SSH Client.

2013-08-21 11_15_48-Quick Connect Server - Web SSH - SSHD.org

Er ist wie eine gewohnte SSH Konsole zu handhaben.
Nachteile die ich ausfindig machen konnte:

  • Die Eingabe von Command hängt schon ziemlich
  • In Chrome (andere nicht getestet) kann ich keine STRG Taste verwenden.

Nach einer kostenlosen Registrierung können auch Server gespeichert werden.
Somit kann man schnell und einfach online Verbindungen verwalten.

Außerdem wird eine 265-bit SSL Verschlüsselung verwenden.
Eine Nutzung von mobilen Geräten funktioniert ohne Probleme.

Einen Blick ist es auf alle Fälle wert.

Synergy – Maus und Tastatur an mehreren Computern nutzen

Hallo Community,

mit Synergy lässt sich ganz einfach mit einer Maus und Tastatur mehrere Computer steuern. Betriebssystem unabhängig.

Hier die Webseite

Zuerst für das jeweilige Betriebssystem die Installationsdatei hier herungerladen und installieren.

Beim ersten Starten sollte die Konfig angepasst werden. Edit -> Settings

  • Den Mode auf z.B. OFB stellen
  • Screen Name sollte automatisch getzt sein. Falls nicht, manuell setzten.
  • Außerdem bei Startup die Hacken setzten, damit das Programm und der Server/Client automatisch beim Systemstart ausgeführt wird.
  • Screen Name ist der Name des Rechners auf dem das Programm läuft.
  • Der Rest kann so belassen werden.

Bsp:

Settings_2013-06-18_16-23-49

Nach dem Bestätigen kann dann im Hauptbildschirm eine Weitere Konfiguration vorgenommen werden.

An dem PC, an dem die Maus und Tastatur angeschlossen ist, muss als Server deklariert werden. Die PC-Gegenstelle, welche keine eigene Peripherie besitzt, wird als Client eingestellt.

Wenn man auf der Serverseite auf Configure klickt, müssen beide Systeme angelegt sein:

Server Configuration_2013-08-20_15-14-13

Um Fehler zu vermeiden sollte als Name nicht „Windows“ und  „Ubuntu“ stehen sondern die korrekten Rechnernamen.

Auf der Client Seite muss in der Leiste ServerIP nur die IP oder der DNS Name des Servers eingetragen werden. Anschließend sollte man mit der Server Peripherie den Client Desktop steuern können.

OpenMediaVault – GUI und Funktionen (Teil 1 – S.M.A.R.T.)

Hallo Zusammen,
hier die Fortsetzung des OMV Threads.

S.M.A.R.T.

Möchte man den Status der Festplatten abfragen und regelmäßige Prüfungen der HDDs laufen lassen, ist die SMART Funktion von OMV eine optimale Möglichkeit dazu.

Im ersten Reiter „Einstellungen“ können diverse Konfigurationen für die Prüfung getroffen werden.

Mit dem Prüfintervall kann in Minuten festgelegt werden, wie oft die aktuellen SMART-Daten von der HDD geprüft werden. Ein optimaler wert sollte 3600 (1 h ) sein. Kann natürlich nach Bedarf angepasst werden.
Im Dropdownfeld „Powermodus“ kann eingestellt werden wann SMART die HDD aus dem Ruhemodus für die Überprüfung holen darf.

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Wo Daten legal speichern und teilen?

Hallo Community,
heute möchte ich euch verschiedene Sharehoster empfehlen welche für legales Teilen von Daten super geeignet sind.

Weg große Daten an einem Stück ohne Werbung oder Wartezeit verteilen möchte ist bei Mega genau richtig.
Zudem gibt es keine Begrenzung bei der Download Geschwindigkeit .

Ebenfalls zu empfehlen ist Mediafire, hier ist allerdings der Freeaccount durch viel Werbung finanziert und man ist an ein einem Datenlimit von 10GB gebunden.

Happy Sharing