Autor: Raphael Himmelstein

Speedtest auf der CLI – Debian

python Logo
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Hier ein kurzer Beitrag wie über die CommandLine auf einer Debian basierenden Destri einen Speedtest durchgeführt werden kann.

Voraussetzung ist, dass Python (min. 2.4-3.4) installiert ist.

Zuerst muss das Programm heruntergeladen werden:

wget https://raw.github.com/sivel/speedtest-cli/master/speedtest_cli.py

Anschließend die Datei ausführbar machen:

chmod a+rx speedtest_cli.py

Jetzt kann die Datei ins bin Verzeichnis kopiert werden:

mv speedtest_cli.py /usr/bin/speedtest-cli

Wenn man nun das Programm ausführt, wird automatisch über den optimalen Server ein Speedtest gestartet.
Das Ganze sieht folgendermaßen aus:

root@debian:~# speedtest-cli
Retrieving speedtest.net configuration...
Retrieving speedtest.net server list...
Testing from Kabel Deutschland (x.x.x.x)...
Selecting best server based on latency...
Hosted by intersaar GmbH (Saarbrücken) [22.07 km]: 34.457 ms
Testing download speed........................................
Download: 46.73 Mbit/s
Testing upload speed..................................................
Upload: 1.53 Mbit/s

Debian/Ubuntu – Ordner und Dateigrößen anzeigen mit „du“

Ergänzend zu einer Auflistung kann man sich mit einem kleinen Befehl die Größe von Ordnern und Dateien ausgeben lassen.

Der Befehl heißt du

Bsp:


du Ordner1 -h

Ausgegeben werden alle Dateien und Ordner im Ordner1.

Das gute: In Kb, Mb, Gb  – automatisch umgerechnet! (Mit dem Parameter -h)

Bsp:


Bsp der Ausgabe: # du Videos/ -h
 475M    Videos/Musik/2010
 53M     Videos/Musik/Musik Videos
 2,1G    Videos/Musik
 4,7G    Videos/Fraps
 485M    Videos/Eishockey
 62M     Videos/Benchmarks

Windows-Freigabe mounten in Ubuntu – Wie ein Netzlaufwerk, nur besser

Hallo Zusammen,

hier kurz beschrieben wie ihr eine Windows bzw. CIFS Freigabe in einer Ubuntu-System einbindet:
Dafür muss die Datei /etc/fstab bearbeitet werden. Dazu sollte am Ende der Datei folgendes eingetragen werden:

Beispiel

//192.168.0.1/Bilder/Urlaub2013/ /home/user1/Bilder/Serverbilder/Urlaubsbilder cifs username=user1,password=meinpasswort credentials=/home/user1/.smbcredentials 0 0

  • Frigabe-Pfad. Der Pfad zu dem System, welches freigibt und dem entsprechenden Ordner
  • Mount-Pfad. Wo soll der Ordner in meinem Rechner eingebunden werden.
  • (optional)Anmeldung. Mit welchen Benutzerdaten soll sich an dem System, welches Freigibt authentifiziert werden.

Im Prinziep wie ein Netzlaufwerk bei Windows nur an dem Ort wo ihr es möchtet. Alles was in den Ordner …/Urlaubsbilder kopiert wird, wird automatisch auf den „Server“ in den Ordner …/Urlaub2013 kopiert.

Wenn man sich auf dem eigenen System den Ordner …/Urlaubsbilder anschaut sieht man alle Dateien die auch auf dem Server in dem Ordner …/Urlaub2013 liegen, als wären diese lokal gespeichert.

Genauere Erklärungen dazu gibts auch hier: Ubuntuusers

Synergy – Maus und Tastatur an mehreren Computern nutzen

Hallo Community,

mit Synergy lässt sich ganz einfach mit einer Maus und Tastatur mehrere Computer steuern. Betriebssystem unabhängig.

Hier die Webseite

Zuerst für das jeweilige Betriebssystem die Installationsdatei hier herungerladen und installieren.

Beim ersten Starten sollte die Konfig angepasst werden. Edit -> Settings

  • Den Mode auf z.B. OFB stellen
  • Screen Name sollte automatisch getzt sein. Falls nicht, manuell setzten.
  • Außerdem bei Startup die Hacken setzten, damit das Programm und der Server/Client automatisch beim Systemstart ausgeführt wird.
  • Screen Name ist der Name des Rechners auf dem das Programm läuft.
  • Der Rest kann so belassen werden.

Bsp:

Settings_2013-06-18_16-23-49

Nach dem Bestätigen kann dann im Hauptbildschirm eine Weitere Konfiguration vorgenommen werden.

An dem PC, an dem die Maus und Tastatur angeschlossen ist, muss als Server deklariert werden. Die PC-Gegenstelle, welche keine eigene Peripherie besitzt, wird als Client eingestellt.

Wenn man auf der Serverseite auf Configure klickt, müssen beide Systeme angelegt sein:

Server Configuration_2013-08-20_15-14-13

Um Fehler zu vermeiden sollte als Name nicht „Windows“ und  „Ubuntu“ stehen sondern die korrekten Rechnernamen.

Auf der Client Seite muss in der Leiste ServerIP nur die IP oder der DNS Name des Servers eingetragen werden. Anschließend sollte man mit der Server Peripherie den Client Desktop steuern können.

OpenMediaVault – GUI und Funktionen (Teil 1 – S.M.A.R.T.)

Hallo Zusammen,
hier die Fortsetzung des OMV Threads.

S.M.A.R.T.

Möchte man den Status der Festplatten abfragen und regelmäßige Prüfungen der HDDs laufen lassen, ist die SMART Funktion von OMV eine optimale Möglichkeit dazu.

Im ersten Reiter „Einstellungen“ können diverse Konfigurationen für die Prüfung getroffen werden.

Mit dem Prüfintervall kann in Minuten festgelegt werden, wie oft die aktuellen SMART-Daten von der HDD geprüft werden. Ein optimaler wert sollte 3600 (1 h ) sein. Kann natürlich nach Bedarf angepasst werden.
Im Dropdownfeld „Powermodus“ kann eingestellt werden wann SMART die HDD aus dem Ruhemodus für die Überprüfung holen darf.

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Freie NAS mit OpenMediaVault – Installation und Ersteinrichtung

Hallo Zusammen,
ich möchte euch die freie NAS Software OpenMediaVault vorstellen.

Das Betriebssystem ist ein freies Betriebssystem welches auf Debian basiert. Das OS kann auf jeder gängigen X86/X64 Hardware installiert werden. Die OS Architektur an sich liegt in beiden Varianten vor.  Voll ausgestattet läuft das System bei mir noch unter 200 MB RAM. Die CPU Last ist abhängig von den ausgeführten Diensten und der verwendeten CPU.

Unter anderem werden folgende Funktionen/Dienste unterstützt:

  • RSync
  • TFTP
  • FTP/SFTP
  • SNMP
  • DLNA
  • AppleTalk
  • Virenprüfung
  • NFS
  • SMB/CIFS
  • Energieverwaltung
  • Cron Jobs
  • Software RAID
  • Virtualisierung
  • Syslog (intern/extern)
  • Diagrammdarstellung zu Systemdaten
  • …und vieles mehr!

Die aktuelle Version kann man auf der Webseite von OMV herunterladen.
Der Download ist im *.ISO format und kann auf eine CD gebrannt werden.
Oder dem 21 Jahrhunter entsprechend über einen USB-Stick intalliert werden. Zu empfehlen ist dafür  UNetbootin.
Meine Empfehlung ist es den Stick vorher in FAT32 zu formatieren. Somit ist eine maximale Kompatibilität gegeben. Zu beachten ist außerdem, dass nicht jeder USB-Stick als Installationsdatentäger eignet.
Die Erfahrung habe ich mit meinen beiden USB-Sticks gemacht. Wobei ich nur einen von beiden (Supertalent Pico 16Gb) als Installationsmedium nutzen konnte. Der andere (Werbegeschenk) brachte im laufe der Installation Fehlermeldungen von wegen CD-Laufwerktreiber nicht gefunden etc. (Fehler nachstellbar)

Bitte vor der Installation Punkt 1 – 5 durchlesen!

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